SoundsAbout*@Zwitschermaschine

Installation

Eröffnung: Fr. 27.03.2026  • 18:00– 22:00 Uhr
Ausstellung: Sa/So • 28.03./29.03 – 18:00  – 22:00 Uhr
Performance: Sa 28.03. • 20:00 Uhr

deutsch weiter unten

“We Heard a Rock Cracking”is a sound installation that reflects on time, geology, and listening from a perspective that intertwines the human and the mineral. The project critically reconsiders ideas of progress, modernity, and technology by examining the historical exploitation shared by both geological matter and human bodies. Rocks are approached as in-process archives that register chronology and human influence through their formations and porosities, while listening is framed as a human act that enables coexistence with the geological. From this dissolution of boundaries, the project asks what kind of history could emerge from the grain of an ageological rock, to reposition us in the act of listening within an archive engraved in the materiality of the planet. Through this gesture, time is articulated as a non-linear accumulation of sounds and vibrations. A body shifting between the mineral and flesh. This way, the installation materializes the relationship between human perception, technological mediation, and geology, bringing into contact different forms of minerality—one that remains human yet seeks geological naturality, and another that remains mineral while embodying technohuman intervention.

* SoundsAbout is a collaboration between the Master’s program Sound Studies and Sonic Arts at Berlin University of the Arts (UdK) and the gallery Zwitschermaschine, offering a project space to present and discuss, question and celebrate the work and ideas of our students and their guests for three months every year.

„We Heard a Rock Cracking“ ist eine Klanginstallation, die aus einer Perspektive, in der das Menschliche und das Mineralische miteinander verflochten sind, über Zeit, Geologie und das Hören reflektiert. Das Projekt hinterfragt kritisch Vorstellungen von Fortschritt, Moderne und Technologie, indem es die historische Ausbeutung untersucht, die sowohl geologische Materie als auch menschliche Körper erfahren haben. Gesteine werden als sich entwickelnde Archive betrachtet, die durch ihre Formationen und Porositäten Chronologie und menschlichen Einfluss registrieren, während das Hören als menschlicher Akt dargestellt wird, der die Koexistenz mit dem Geologischen ermöglicht. Ausgehend von dieser Aufhebung von Grenzen fragt das Projekt, welche Art von Geschichte aus der Maserung eines geologischen Gesteins entstehen könnte, um uns im Akt des Hörens innerhalb eines Archivs neu zu positionieren, das in die Materialität des Planeten eingraviert ist. Durch diese Geste wird Zeit als nicht-lineare Anhäufung von Klängen und Schwingungen artikuliert. Ein Körper, der sich zwischen Mineral und Fleisch bewegt. Auf diese Weise materialisiert die Installation die Beziehung zwischen menschlicher Wahrnehmung, technologischer Vermittlung und Geologie und bringt verschiedene Formen der Mineralität in Kontakt – eine, die menschlich bleibt, doch geologische Natürlichkeit sucht, und eine andere, die mineralisch bleibt, während sie techno-menschliche Intervention verkörpert.

SoundsAbout ist eine Zusammenarbeit zwischen dem Masterstudiengang Sound Studies and Sonic Arts der Universität der Künste Berlin (UdK) und dem Projektraum Zwitschermaschine, die jedes Jahr für drei Monate einen Projektraum zur Präsentation, Diskussion, Hinterfragung und Würdigung der Arbeiten und Ideen unserer Studierenden und ihrer Gäste bietet.